25-12-2012

Dezember 25, 2012

Dinge, sie ich in zwei Wochen über das Kotzen rausgefunden hab:

1. Man sollte stehen und den Kopf möglichst weit runter nehmen. Dann kommt’s leichter. Hat wasit Schwerkraft zu tun, würde ich sagen.

2. Je mehr Übung man hat, desto mehr kommt auch auf einmal raus.

3. Halb-verdautes Essen schmwckt ekelhaft. Am besten während dem Essen gut kauen und dann so schnell raus wie möglich.

4. Es ist nicht gut vorher Wasser zu trinken, weil….
– flüssige Kotze unberechenbar ist. Die landet überall, ausser da wo sie hinsoll.
– wässrige Kotze wiederlich schmeckt. Nämlich nach Magensäure. Wenn ihr euren Mageninhalt nicht verdünnt, hat er nen unverfälschten Geschmack.
– ihr nur eine bestimmte Menge rausbekommt. Wenn vorhanden, kot bevorzugt Wasser hoch und der Rest bleibt unten.

5. Kalte Essen auskotzen ist ein ekelhaftes Gefühl. So wie zu heißen Tee trinken nur andersrum. Und kalt.

6.Mund danach nur ausspülen, nicht putzen. Tut euren Zähnen den Gefallen.

7. Nach dem Kotzen Wasser trinken. Um die Säure in eurer Speiseröhre runterzuspülen.

8. Nehmt euch was zum Mundausspülen mit auf Toilette. Wenns beim ersten Mal Finger-in-den-Hals nicht klappt und nur Galle kommt, könnt ihr euren Mund ausspülen und müsst eurem Finger nicht in eine Schleimhöhle stecken.

9. Danach viel zu trinken ist auch wichtig, um Dehydrierung vorzubeugen.

10. Um möglichst leise sein zu können, trinkt kein kohlensäurehaltiges Wasser. Redet nicht beim Essen. Das bringt Luft in euren Magen, die später diese Geräusche macht. Außerdem könnt ihr euch vor dem Kotzen 1 Minute vornübergebeugt hinstellen, dann läuft der Brei in euch zur Öffnung runter und die Luft nach oben.

11. Haare-Zusammenbinden ist Pflicht. Aber nicht vergessen, sie wieder zu lösen. Könnte sonst Fragen aufwerfen.

12. Kotzen ist wie Selbstbefriedigung. Zwischendurch nicht aufgeben und ihr habt Erfolg.

Jade

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10-12-2012

Dezember 10, 2012

Heute: Vorrausschauendes Planen.

Das Ziel jeder Magersüchtigen ist es natürlich, so wenig wie möglich bis gar nichts zu essen. Dabei sollte man aber wenn es geht seinen Tag planen. So ist es zum einen einfacher wenig zu essen, zum anderen aber auch Schwachstellen zu kontrollieren. Hierzu ein paar Tipps.

1. Fressanfälle vorbeugen
Wenn ihr merkt, dass ihr am frühen Abend Hunger bekommt, undin der Vergangeneit keine Probleme damit hattet, das auszuhalten, solltet ihr natürlich nichts essen.
Wisst ihr aber selbst von euch, dass ihr gerne nachgebt, dann esst lieber JETZT etwas. Es ist besser Abends um 18 Uhr noch eine Kleinigkeit zu essen, als es auf 23 Uhr rauszuzögern um sich dann umso mehr reinzustopfen. Danach geht ihr schlafen und wiegt am nächsten Morgen gleich mal 2 Kilo mehr, weil das ganze Essen
a) noch in eurem Körper ist und
b) Nachts wenige Kalorien verbraucht werden und euer Körper Fett anlagert.
Hiermit zum nächsten Punkt:

2. Das tatsächlich Körpergewicht erfahren
Ihr seid frustriert, weil ihr gestern doch nur eine Portion Nudeln zum Abendessen gegessen habt, trotzdem aber womöglich noch zugenommen habt? Probiert es mal damit, die Nudeln mittags zu essen. Ihr habt zwar die gleiche Kcal Zahl zu euch genommen, allerdings liegt genug Zeit zwischen Konsum und Wiegen, wo euer Körper alles wieder ausscheiden konnte. Außerdem habt ihr euch ja nicht direkt nach dem Mittagessen für den Rest vom Tag hingelegt und nichts getan. Ihr habt euch bewegt und eure Organe haben gearbeitet. Das heißt? Richtig, euer Körper hat die Energie der Nudeln höchstwahrscheinlich längst wieder verbraucht. Es steht nicht umsonst überall, dass man nach 16 Uhr nichts mehr essen sollte. Also haltet euch dran.

3. Magenknurren in der Schule/ Arbit vermeiden.
Das kann man natürlich, indem man etwas isst. Aber gerade das wollen wir ja vermeiden. Auch hier hilft es, abends nichts zu essen. Dadurch hat euer Magen über nacht Zeit, sich zusammenzuziehen. Deshalb kann er garnicht knurren, das ensteht nämlich wenn euer Magen sich zusammenzieht, weil er leer ist. Das sind zumindest meine Erfahrungen, und so erkläre ich sie mir.

4. Wassermissbrauch
Klar bringt es was, 2 Liter Wasser auf einmal zu trinken, wenn man Hunger hat. Aber stellt euch mal vor, auf wieviel Volumen ihr damit euren Magen dehnt. Ihr könnt zum Test ja mal zwei Liter in eine Plastiktüte füllen und euch die Größe anschauen. Zudem bleibt Wasser nicht wirklich lange im Magen, ihr bekommt schnell wieder Hunger. Und euer Magen wird rumoren, weil er von 2 Liter Volumen auf quasi 0 ( Magensäure mal ignoriert) schrumpft. Bedingt bringt es zwar was, aber übertreiben sollte man nicht.
( Wenn ihr öfter solche Mengen Wasser auf einmal in euch reinkippt, wird sich euer Magen langfristig nichtmehr auf seine vorherige Größe zusammenziehen, sondern so groß bleiben, was wiederum zur Folge hat, dass ihr weniger schnell satt werdet. Think about it.)
Das war’s für’s erste.

Jade

Kalorien-Rechner-App

Dezember 4, 2012

Ihr kennt bestimmt das Problem, dass man am Ende des Tage garnichtmehr genau sagen kann, ob man diesen Apfel jetzt gestern oder heute gegessen hat, und wieviele Kalorien es denn insgesamt waren.
Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich am Abend alles in ein kleines Heft geschrieben habe, um den Überblick zu behalten.
Vor kurzem habe ich jetzt aber etwas viel besseres entdeckt: eine App.
Und für alle, die ein iPhone haben, lohnt es sich 100%ig.
Sie heißt , Kalorien-Rechner‘, ist gratis im App-Store zu haben und eine riesige Erleichterung für mich.
Es gibt 3 Kategorien: Kalorien, die durch Essen zugeführt werden, Kalorien die durch Sport verbrannt werden, und wieviel es dann insgesamt war.

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Man sucht sich also sein Lebensmittel/ Sport raus gibt an wieviel/wielange und tippt Ok. Dann wird es der Tagesliste hinzugerechnet/ abgezogen.
Dafür, dass es nichts kostet, echt super!

Jade

Ablenkung

Dezember 1, 2012

Ablenkung ist ja ein großes Thema. Wer etwas zu tun hat, isst nicht.
Ich bin ein richtiger Serien-Junkie. Am liebsten Gossip Girl, aber vor kurzem habe ich eine Art Doku auf Youtube entdeckt: Supersize vs Superskinny.

Es geht um je eine Über und eine Untergewichtige Person. Beide werden eine Woche lang zusammen in ein Haus ( Feeding Clinic) gesteckt. Unter ärtztlicher Aufsicht müssen die beiden dann ihre Mahlzeiten tauschen. D.h. die übergewichtige Person isst das, was die Untergewichtige normal isst und umgekehrt.

Ich sehe das ganze als Thinspo und Antithinspo zugleich, weil man teilweise wirklich beneidenswerte Figuren sieht, aber auch echt eklige, fette Leute. Außerdem sieht man soviel wirklich wiederlich aussehendes Essen ( am Anfang wird das Essen einer Person von einer Woche in eine Glastonne geschüttet), dass einem jeglicher Hunger sofort vergeht.
Einziger Haken: Es ist auf Englisch. Aber wer das kann, sollte es sich auf jeden Fall mal angucken.

(http://www.youtube.com/watch?v=_6h-mON2RWg&feature=bf_next&list=PLMG1mDltgmizsV5cLfmJAZD3vl9xYBMTz)

Jade

 

Ihr kennt ihn: den Fressanfall.
Das schlimmste was einer von uns passieren kann. Er richtet Schaden an und wirft alles über den Haufen, lässt einen sich erbärmlich fühlen.  Vorallem für Nicht-Kotzer ein richtiges Problem. Aber der Schaden lässt sich minimieren. Einen Fressanfall hat man ja nicht aus Zufall, sondern weil dem Körper etwas fehlt, wie wichtige Nährstoffe. Diese sollen durch den Heißhunger zugeführt werden. Dass man die Lust auf Süßes aber auch durch etwas anderes als Schokolade und GUmmibärchen stillen kann, kommt einem in diesem Moment wahrscheinlich weniger in den Sinn. Deshalb versuche ich, solche Sachen erst garnicht in meine Reichweite kommen zu lassen, sondern fülle mich lieber mit folgenden Dingen auf:

1. Für die Lust auf Süßes
In erster Linie natürlich Obst. Ich geh aber mal davon aus, dass ihr eh schon viel Obst esst um die Kalorien möglichst gering zu halten. Und sehr wahrscheinlich hängt es euch auch zum Hals raus. Deswegen versuche ich immer möglichst viele verschiedene Sorten zuhause zu haben, damit ich nie das gleiche essen muss. Außerdem sind exotischere Früchte mal was anders. Als gutes Beispiel ist hier die Khaki anzuführen. Gibt es bei Lidl und schmeckt in etwa wie Wassermelone, ist aber von ein wenig größer als ein Apfel. Verdrückt man also eine Khaki, hat man schonmal keinen physischen Hunger mehr ( Magenknurren). Den psychischen ( Lust auf Essen) kriegt man soweit in den Zaum, das das Zeug ganz schön süß ist.  ich schätz so ein Ding mal so ca auf 60 kcal das Stück.

2. Lust auf Herzhaftes
Hier hab ich einen Tipp, der sich am Anfang vielleicht ein bisschen komisch anhört, es aber wirklich total bringt. Essiggurken. Am liebsten mag ich diese Sandwich-Scheiben oder Gurkensticks. Die schmecken fast schon süß, und man kann da richtig reinhaun. Ein Glas Gurken hat etwa 250 Gramm Abtropfgewicht (d.h. ohne die Brühe die da drin ist). 100 Gramm von meinen Lieblingsgurken haben 57 kcal. Wenn man jetzt also rechnet, kann man ein ganzes Glas gurken mampfen und ist danach nur 142,5 kcal ’schwerer‘. Außerdem habt ihr nach einem Glas eingelegter Gurken sowas von garantiert keine Lust mehr auf weiteres Essen. Liegt am Essig glaube ich.

3. ‚echter‘ Hunger

Also Magenknurren. Dafür nehm ich gern diese Kartoffelbreipulver her. Auf der Packung steht, dass man es mit Butter und Milch machen soll, aber ich nehme einfach immer die Menge an Wasser, die eigentlich Milch sein sollte. Das ist dann relativ Kalorienarm und macht auch pappsatt. Die genauen Angaben kann ich gerade nicht sagen, das ist ja auch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und auf den Packungen steht auch nur wie es ist wenn man es mit Milch macht. Da muss man dann eben bisschen rechnen.